Nastrojve!

Ein Erlebnisbericht unserer Russisch-Schülerinnen Pia Haslinger und Martina Gruber vom Moskau-Aufenthalt in den Osterferien.

Selbst wenn man wenig auf Russisch kann, kommt man mit diesem Wort sehr weit und macht sich viele Freunde. Doch Gott sei dank, konnten wir mit unseren Russisch Kenntnissen stets den Weg zurück in unsere Jugendherberge erfragen und gingen in der Millionen Einwohner Metropole nie unter. Moskau hat offiziell um die 10 Millionen Einwohner doch für 14 Millionen wird täglich Brot gebacken, laut österreichischen Botschaftsrat für Landwirtschaftsfragen, Herrn Mag. Günter Walkner, der uns einen Vortrag über Russlands Wirtschaft und das Leben im größten Land der Welt hielt.

 

 

Moskau wird zu Recht als die teuerste Stadt der Welt bezeichnet, außer MC Donalds und Zigaretten kann man sich als Normalverdiener wenig leisten. An jeder Ecke findet man nichts als Armani, Gucci und Versace.     H & M sucht man hier vergeblich, denn die Russen wollen nur Luxus. Dieses Phänomen ist auf den Kommunismus zurück zu führen, wo die Nachfrage groß aber das Angebot so gut wie nicht vorhanden war.

 

Die ständige Präsenz der Polizei und zahlreicher Bodygards ließ uns die angeblich für eine Großstadt typische Kriminalität nicht spüren. Unsere Jugendherberge hatte eine hervorragende Lage - 10 Gehminuten vom Roten Platz entfernt - auch wenn wir täglich 4 mühsame Stockwerke erklimmen mussten. Wir trafen Spanier, Italiener, Griechen, Texaner, Londoner und Russen, die mit uns unsere Herberge teilten. Sie zeigten uns das überwältigende, nicht mit Österreich zu vergleichende Nachtleben von Moskau.

 

 

 

 
Der bleibendste Eindruck war die Universität mit ihren zahlreichen Fakultäten und insgesamt 25 Stockwerken. Der Ausblick über die Stadt von dort ist atemberaubend und beim Essen in der Mensa kamen wir uns wie russische Studenten vor. Der Kreml und der Rote Platz, zwei Fixpunkte bei einem Besuch von Moskau, waren ebenfalls sehr beeindruckend und hatten eine enorme Wirkung auf uns. Frau Professor Bachl passte stets auf uns auf und achtete darauf, dass wir nicht vom rechten Weg abwichen. Abschließend lässt sich sagen, es war wunderbar und wir kommen mit Sicherheit wieder.