Exkursion zur Gedenkstätte Schloss Hartheim

Am 24. März 2026 besuchten die Klassen 3AK, 3BK und 3DK gemeinsam die Gedenkstätte Schloss Hartheim und setzten sich mit einem wichtigen Kapitel der Geschichte auseinander.

Am 24. März 2026 unternahmen die Klassen 3AK, 3BK und 3DK eine gemeinsame Exkursion zur Schloss Hartheim. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von den Professorinnen Löv und Hagmüller sowie Professor Kaiser.

Das Schloss Hartheim ist heute ein bedeutender Lern- und Gedenkort. Während der Zeit des Nationalsozialismus diente es von 1940 bis 1944 als eine von mehreren Tötungsanstalten der sogenannten „Euthanasie“-Programme. In dieser Zeit wurden dort rund 30.000 Menschen – vor allem Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen sowie Häftlinge aus Konzentrationslagern – ermordet.

Heute erinnert die Gedenkstätte an die Opfer und informiert umfassend über die Hintergründe dieser Verbrechen. Im Gebäude befinden sich sowohl Dokumentationsräume als auch originale Orte des Geschehens, wie etwa die ehemalige Gaskammer oder der Krematoriumsraum. Ein „Raum der Stille“ bietet zudem die Möglichkeit, der Opfer zu gedenken.

Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch eine eindrucksvolle und nachdenklich stimmende Erfahrung. Die Exkursion bot die Gelegenheit, sich intensiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die Bedeutung von Erinnerungskultur und Verantwortung in der Gegenwart zu reflektieren.