Der Schwerpunkt ihres Besuchs lag auf den pädagogischen und didaktischen Erfahrungen der HAK Steyr mit dem Einsatz von Tablets im Unterricht sowie auf aktuellen Entwicklungen rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Klassenraum. Die beiden Gäste erhielten umfassende Einblicke in unterschiedliche Unterrichtssituationen und Fächer und konnten so die praktische Umsetzung digitaler Konzepte direkt vor Ort miterleben.
Vielfältige Einblicke in Unterricht und Schulentwicklung
Ein abwechslungsreicher Stundenplan, der eigens für den Besuch zusammengestellt wurde, ermöglichte Hospitationen in zahlreichen Klassen und Gegenständen von Mathematik, Zeitgeschichte und Geografie über Fremdsprachen bis hin zu wirtschaftlichen und informationstechnologischen Fächern. Besonders im Fokus standen dabei Unterrichtseinheiten zum „KI-Führerschein“ sowie der konkrete KI-Einsatz und Nutzung im Fachunterricht.
Neben den Unterrichtsbesuchen fanden auch intensive Austauschgespräche mit Mitgliedern der Schulleitung und dem Erasmus+-Team statt. Direktorin Ute Wiesmayr begrüßte die Gäste persönlich und gab Einblicke in Schulführung und Organisationsentwicklung. Erasmus+-Koordinator Karl Piaty stellte die strategische Ausrichtung im internationalen Kontext vor. Mit Administrator Mathias Spanring wurden technische Fragen zur Tablet-Implementierung sowie zur KI- und IT-Infrastruktur erörtert. Lehrerin Lisa Karner präsentierte zudem das Schulentwicklungsprojekt „Embracing Technology“, das innovative Ansätze zur nachhaltigen Integration digitaler Medien in den Unterricht bündelt.
HAK Steyr als aktiver Erasmus+-Koordinator im Raum Steyr
Die HAK Steyr engagiert sich seit Jahren intensiv im Erasmus+-Programm und übernimmt im Raum Steyr eine koordinierende Rolle. Neben der Organisation von Auslandsaufenthalten für Schüler:innen und Lehrkräfte werden regelmäßig internationale Gäste zu Jobshadowings und zum fachlichen Austausch eingeladen. Der Besuch aus Bensheim unterstreicht einmal mehr die Bedeutung europäischer Bildungskooperationen und den Mehrwert des länderübergreifenden Dialogs.
Der persönliche Austausch über Unterrichtspraxis, digitale Strategien und den verantwortungsvollen Einsatz von KI bot beiden Seiten wertvolle Impulse. Solche Begegnungen stärken nicht nur die internationale Vernetzung, sondern fördern auch die kontinuierliche Weiterentwicklung von Unterricht und Schulorganisation im Sinne einer zukunftsorientierten Bildung.








